Projektbeispiele Altlastenbearbeitung

Vorbereitung und Begleitung der Sanierung von industriellen Altstandorten am Beispiel des ehemaligen VEB "Cottana" Mühlhausen

Sanierungsobjekt war ein langjährig ortsansässiger Industriebetrieb der Textilbranche. Die innerstädtische Lage des Standortes, nahe benachbarte Wohnbebauung und die laut Stadtplanung vorgesehene weitere industrielle Nutzung stellten die Randbedingungen für die Ziele der Sanierung dar.
 
Folgende Arbeiten wurden von uns realisiert:

  • Vorerkundung und z. T. Detaillierte Erkundung
  • Sanierungskonzept
  • Rückbaubegleitung
  • Monitoring

Heute wird das sanierte Industriegelände durch folgende Firmen genutzt:

  • Mühlhäuser Pflaumenmus GmbH
  • Thüringer Sauerkonserven GmbH H. Alberti
  • Erdbau Dachrieden GmbH
  • MRG Rückbau und Recycling GmbH
  • Inkotex GmbH


Die genannten 5 Firmen haben dazu ein Gesamt-Investitionsvolumen von 8 Mio € umgesetzt und insgesamt 160 Arbeitsplätze geschaffen.




Rückbauarbeiten an ehemaligen Lagerbereichen nach Entkernung der Gebäude


Gewinnung von Bausubstanzproben der ehemaligen Dreherei



Bodenschichten im Umfeld der ehemaligen Färberei


Ergebnisdokumentation von Boden- und Raumluftmessungen mittels DRAEGER-Prüfröhrchen


Vorderansicht des rekonstruierten Gebäudes der „Mühlhäuser Pflaumenmus GmbH“

  

 

Gefährdungsabschätzung der Altlast „Ehemaliger Gaswerkstandort Puschkinpromenade 26 - 27“, 2005



Teergrube ehemaliges Gaswerk Sondershausen

Bei den vorbereitenden Schachtarbeiten für den Neubau eines Eingangs- und Verbindungsbauwerks auf dem Gelände des Technikzentrums der Stadtwerke Sondershausen wurden Fundamente eines ehemals auf dem Gelände Puschkinpromenade 26 - 27 befindlichen Gaswerkes freigelegt und dabei gaswerkstypische Kontaminationen, insbesondere Teer festgestellt. Die K-UTEC wurde mit einer zusammenfassenden Bewertung der hydrologischen Situation des Altlast-standortes vor dem Hintergrund des Schadstofftransports und der damit gegebenenfalls verbundenen Gefährdung des Schutzgutes Grundwasser unter Einbeziehung aller zur Verfügung stehenden Daten beauftragt.

 



Eingangs- und Verbindungsbauwerk

Zusammenfassend konnte festgestellt werden, dass nach der Beräumung des Kontaminationsschwerpunk-tes Teergrube und Durchführung von Verwahrungsmaßnahmen (Folienabdeckung) eine Gefährdung der Schutzgüter Boden, Wasser und Mensch unter den bekannten Voraussetzungen nicht zu erwarten ist.

  

   

Altlastenuntersuchung der Bauteile „Schnitzeltrocknung“ und „Siedehaus“ in Vorbereitung des Abrisses der Zuckerfabrik Roßleben, 2005




Büro- und Siedehaus und Schnitzeltrocknung von der Bottendorfer Straße


Büro- und Siedehaus und Schnitzeltrocknung von der Bottendorfer Straße


Zuckerhaus Unstrutseite und innere Säulenkonstruktion


Zuckerhaus Unstrutseite und innere Säulenkonstruktion


Gebäude der Schnitzeltrocknung mit Blick von Norden und Süden


Gebäude der Schnitzeltrocknung mit Blick von Norden und Süden

Für beide Gebäudekomplexe wurden die mineralische Bausubstanz (Wandflächen und Fußböden), die Dacheindeckung, die Holzkonstruktion sowie der Untergrund beprobt und analysiert. Anhand der Unter-suchungsergebnisse konnten mögliche Verwertungs- und Entsorgungswege für die vorhandene Bau-substanz abgeleitet und im Rahmen einer Sanie¬rungsempfehlung zusammengefasst werden.

 

Design und Umsetzung: K-UTEC Salt Technologies