Projektbeispiele Umweltberatung
Durchführung ökologischer Maßnahmen zur Situationsverbesserung der nicht ordnungsgemäß erfolgten GEREKA-Abdeckung auf der Kalirückstandshalde Sondershausen, 2005 - 2008 (laufendes Vorhaben)
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Ökologische Bauüberwachung für die „Hochwasserfreilegung der Wipper im Stadtgebiet Sondershausen“, 2003 – 2005
Durch den jahrzehntelangen Kalibergbau im Stadtgebiet und im Umfeld von Sondershausen kam es zur Absenkung der Tagesoberfläche. Diese Senkungen blieben nicht ohne Folgen auf das Abflussregime der Wipper. Um die Problematik Hochwasser- und Grundwasserabfluss im Stadtgebiet von Sondershausen langfristig zu beherrschen, war ein Ausbau der Wipper innerhalb des Stadtgebietes unvermeidbar um die Stadt dauerhaft vor Hochwasserereignissen bis zu einem HQ100 zu schützen.
Die Hochwasserfreilegung umfasste entsprechend der Genehmigungsplanung:
- die Herstellung eines einheitlichen Gefälles zwischen Steingrabenbrücke und Kiesgrubenbrücke,
- die Tieferlegung der Gewässersohle auf einer Länge von ca. 3.500 m und
- den Ausbau als Einfachtrapezprofil.
Die ökologische Bauüberwachung umfasste vor allem:
- die Unterlagenprüfung mit Erarbeitung von Vorgaben zur ökologischen Bauausführung
- regelmäßige Baustellenbegehungen (Bauüberwachung vor Ort)
- die Teilnahme an Bauberatungen und Sonderterminen
- die Dokumentation des Bauablaufes
![]() Wasserbauarbeiten am 08.06.2004 | ![]() Projektberatung mit Staatssekretär Juckenack am 08.11.2004 | |
Ableitung tolerierbarer Sulfatkonzentrationen in bergbaubeeinflussten Fließgewässern unter ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten, 2002
![]() Einleitstelle der WBA Ronneburg in den Wipsegraben |
Im Rahmen der WISMUT-Sanierung fällt mit Schadstoffen kontaminiertes Wasser an, das zum Schutz des Grund- und Oberflächenwassers gefasst und in speziellen Wasserbehandlungsanlagen gereinigt werden muss (Abtrennung der Schadstoffe, die anschließend als Immobilisate sicher deponiert werden).
Für die im Probebetrieb arbeitende WBA Ronneburg war die Ableitung des gereinigten Grubenwassers in die Vorflut aufgrund der Sulfatkonzentration nicht dauerhaft gesichert, so dass ökologisch und ökonomisch tragbare Alternativen zu erarbeiten waren. In der vorliegenden Studie wurden auf der Grundlage von Daten
- zur ökosystemaren Wirksamkeit von Sulfat
- zu Grenzwerten und Zielvorgaben für Sulfat
- zur bergbaubedingten Vorbelastung des Wipsesystems
- zur WBA Ronneburg und dem voraussichtlichen Zeitraum der erforderlichen Wasserableitung
- zum historischen und aktuellen Gewässerzustand der Wipse
- zu den rechtlichen Rahmen- und den sozio-ökonomischen Randbedingungen
- zu anderen sulfatbeeinflussten Fließgewässern
Problemlösungsmöglichkeiten aufgezeigt.




